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Hier ein paar Tipps und Tricks, damit deine Schadenmeldung erfolgreich ist

Schäden richtig melden

Für die meisten Leute ist es keine Alltäglichkeit, einen Schaden bei ihrer Versicherung zu melden.
Es ist ganz natürlich, wenn du in dem Gebiet unerfahren bist.
Mach dir keine Sorgen, hier gibt es für dich Hilfestellungen, damit auch deine Schadenmeldung mit den Worten endet: "Das Geld geht morgen raus"

Die Versicherungen

Die Sachbearbeiter der Schadenabteilungen bearbeiten jeden Tag sehr viele Schäden, oft schon Jahre lang. Zudem schulen die Versicherungen ihr Personal so, dass sie möglichst viele Schäden so gering wie möglich abwickeln oder gar ablehnen.
Du hast es also mit Profis zu tun, sei dir dessen gewiss.
Dich soll das aber nicht abschrecken, es soll auch nicht heißen, dass du um dein Geld gebracht wirst.
Es gibt für dich auch viele Vorteile.

Vor allem bei kleinen Schäden der Hausrat-, Haftpflicht- und Gebäudeversicherung erfolgt heutzutage meist schlanke Bearbeitung, denn bei vielen kleinen Schäden lohnt sich für die Versicherung kein großer Arbeitsaufwand.
Sie zahlen den Schaden lieber gleich und schließen damit die Schadenbearbeitung.

Bei größeren Schäden der Hausrat-, Haftpflicht- und Gebäudeversicherung und vor allem bei der Autoversicherung hingegen, investieren die Versicherungen einen größeren Arbeitsaufwand um Schäden so gering wie möglich zu halten.

Schriftlich oder telefonisch

Viele Versicherungen nehmen Schadenmeldungen telefonisch entgegen und versuchen, den Schaden sofort abschließend zu bearbeiten.
Die telefonische Schadenmeldung kann für dich von Vorteil sein, weil du mit einem kurzen Anruf das Thema vom Tisch hast.
Allerdings kann es auch zu deinem Nachteil sein, weil du über die Worte welche du am Telefon verwendest, nicht so lange nachdenken kannst, als wenn du den Schaden schriftlich meldest.

Vor allem wenn es sich um eine -aus deiner Sicht- eher schwierige Schadenschilderung handelt, solltest du lieber zu Stift und Papier greifen.
Auch wenn du dich auf dem Gebiet nicht sicher fühlst, dann reiche deine Schadenmeldung lieber schriftlich ein.

Es hängt also von dir ab, welche Form der Schadenmeldung du bevorzugst.
Für die Schadenregulierung spielt es keine Rolle, ob der Schaden telefonisch oder schriftlich gemeldet wurde.

Im Nachhinein ist man immer schlauer

"Hättest du das besser mal anders formuliert."
Häufig kommt es auf die Formulierung an und die Worte die du bei der Schadenmeldung verwendest, ob dein Schaden übernommen wird oder nicht.
Immer gut ist es, wenn du Worte die für Fahrlässigkeit stehen (wie z.B. aus versehen, unbeabsichtigt, tollpatschig, o.ä.) benutzt.

Die Hürde "Schadensachbearbeiter" ist in den meisten Fällen die einzige Hürde, die zwischen dir und dem Geld steht.
Wenn deine Schadenmeldung plausibel erscheint, geht alles meist super schnell. Das ist häufig bei kleinen Schäden und auch bei Schäden die häufig vorkommen der Fall.

Wenn der Schadensachbearbeiter allerdings den Schaden anzweifelt, stellt er präzise Fragen.
Wer auf diese Fragen keine passenden Antworten parat hat, bei dem ist es wahrscheinlich dass die Versicherung sich den Schaden genauer unter die Lupe nimmt.
Damit du gar nicht erst in diese Lage kommst, dass deine Schadenmeldung angezweifelt wird, mache dir vorher gedanken.

Von Vorteil kann es für dich natürlich auch sein, bestimmte Umstände nicht zu erzählen.
Das bedeutet keinesfalls, dass du betrügst.
Jedoch kann dir in manchen Fällen ein kurzeitiger Gedächtnisverlust viel Arbeit und auch Stress ersparen.
Fühle dich in dabei keinesfalls schlecht, denn häufig verschweigen Versicherungsverteter auch Details, wenn sie Versicherungsvertäge abschließen. Das ist in der Versicherungsbranche (leider) üblich.
Wichtig ist für dich ja nur, dass dein Schaden übernommen wird.
Und wenn das auch noch ohne viel Arbeit geht, ist es doch prima!

Vor der Schadenmeldung

Stelle dir selber die richtigen Fragen, oder stelle sie -wenn du keine passende Antwort findest- hier im Forum.
Fragen die du dir stellen solltest sind unter anderem:

  • Wie ist der Schaden passiert

    Dieser Punkt ist extrem wichtig, denn wer hier falsch erklärt, kann auf seinem Schaden sitzen bleiben! Wichtig ist, dass du bei der Ursache für den Schaden die Wahrheit angibst. Die Versicherung hat nämlich das Recht zu prüfen, ob der Schaden wirklich so passiert sein kann. Wenn also dein Handy eine Coladusche durch ein umgefallenes Glas genommen hat, dann wird die Versicherung das auch feststellen können.
  • Ist der Schaden versichert

    Wer schon weiß, dass der Schaden versichert ist und das die Versicherung zahlen wird, der steht nicht wie ein Trottel da und kann -sollte es dann überhaupt nötig sein- argumentieren. Melde also deinen Schaden nicht blauäugig!
  • Fällt der Schaden unter die Ausschlüsse der Versicherung

    Sollte der Schaden unter die Ausschlüsse von der Versicherung fallen, dann mache dir Gedanken, ob der Schaden vielleicht von einer anderen Versicherung übernommen wird. Es wäre schließlich blöde, wenn dein Schaden wegen einem Ausschluss abgelehnt wird.
  • Wie viel Geld willst du dafür haben

    Gerade im Zuge der schlanken Bearbeitung, machen dir die Versicherungen häufig ein Angebot was sie dir für den Schaden zahlen würden. Wenn du dir zuvor schon Gedanken machst, wieviel Geld dich zufrieden stellt, kannst du viel besser verhandeln!
  • Worauf musst du bei der Schadenmeldung achten

    Gibt es vielleicht Punkte oder Worte deiner Schadenmeldung, die du besser nicht erwähnen solltest? Vergewisserer dich, dass diese dir auf Nachfrage des Sachbearbeiters nicht "raus rutschen".
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